06.05.2016 |

Was kostet eine Website ? Hilfreiche Tipps und praktisches Projekt-Beispiel am Webkalkulator

website-kosten-mit-webkalkulator

Mit dem Webkalkulator der Bösiger-Engineering AG kann man Website Preise für Projekte ganz einfach selbst berechnen. In diesem Beitrag erklärt ein praktisches Projekt-Beispiel  den Webkalkulator und gibt hilfreiche Tipps zum Thema: Was kostet eine Website..Ein Website Projekt zum anderen ist wahrscheinlich so unterschiedlich, wie zwei Menschen.. Auf jeden Fall spielen so viele unterschiedliche Faktoren dabei eine Rolle, dass man schwer eine pauschalierte Antwort geben kann.

Was kostet eine Website ?

Für viele Kunden ist das Internet und alles, was man eigentlich nicht sehen kann, wie Quellcode und die Arbeit damit und daran, schwer vorstellbar. Ebenfalls nur schwer vorstellbar ist der Zeitaufwand. Wer beim Mechaniker daneben steht, der sieht wohl, dass der gerade eine Stunde arbeitet.

Vergleichbar mit dem Herstellen eines Autos ..

Bei einem Autokauf denkt  wahrscheinlich kaum jemand darüber nach, wieviele Stunden für die Herstllung eines Autos, bzw. vom Design, über den Prototyp zum Testlauf und schließlich zur Produktion dafür investiert werden.  Wohl auch kaum ein Autohersteller wird sich darüber rechtfertigen müssen, wieviele Stunden denn nun an dem zu kaufenden Automodell investiert worden sind.

Lass den Profi den Preis bestimmen

Der Webkalkulator von boesiger-webmarketing.ch ­­­mag auf den ersten Blick sehr umfangreich erscheinen. Allerdings verfolgt er einen sehr umfangreichen Ansatz. Sein Ansatz fängt eigentlich beim Konzept an und er stellt die Frage: Welche Agentur ist für mein Webprojekt die richtige.

Hat mein Unternehmen überhaupt ein Konzept und weiß es, wo das Ziel sein soll. Hat es überhaupt eine Ahnung, davon, was eine Website kann und wo ihre Grenzen liegen ? Was ist eigentlich Online Marketing im Bezug auf mein neue Website ?

Wir machen einfach ein Beispiel :

Es soll eine einfache Firmenwebsite erstellt werden, maximal ein Mitarbeiter in Vollzeit beschäftigen. Es soll ein CMS installiert werden, wo später die Inhalte durch einen Mitarbeiter selbst eingepflegt werden können. Die Website soll maximal bis zu 10 Seiten haben, welche von der Webagentur sowohl erstellt wie mit den bereits vorgegebenen Bildern und Inhalten befüllt werden. Die Bilder sind vorhanden, werden aber von der Agentur noch nachbearbeitet.

Der Kommunikationsweg ist einseitig, also per E-Mail bzw. Kontaktformular. Es sollen weiters eine Bildgalerie eingefügt werden, welche an jeder Stelle mehrfach verwendet werden kann.
Der Webauftritt erhält ein Startseiten Template sowie ein Page Template, die Menüstruktur ist eine einfache horizontale Hauptnavigation, über die der User durch die einzelnen Inhalte navigiert. Die Website ist einsprachig, es wird eine Vorlage von mediendesign-quer verwendet, also ein WordPress Theme Basic, welches in der Farbgebung und eventuell der Schriftart angepasst wird.

ACHTUNG:

Es handelt sich nur um eine Beispieleingabe um den Webkalkulator sozusagen an Hand eines aktiven Beispiels zum Leben zu erwecken. In der Tat sieht es dann oft völlig anders aus. Denn meistens ist es so, das sofort die individuellen Wünsche hinzugefügt werden, wie – Erstellung eines individuellen Headerbildes, eventuell noch Einfügen einer Slideshow, zweite Navigation, Widgets im Footer etc. und schon liegt der Preis um mehrere hundert Euro weiter..

Das ist der Grund für den Webkalkulator:

Genau deswegen ist der Webkalkulator sozusagen genial. Anhand all dieser vielen Fragen kann sich der Interessent selber schon im Vorfeld mit vielen Dingen auseinanersetzen. Aber jetzt zum Beispielprojekt:

  • Einfache Firmenwebsite
  • Priorität: keine
  • Im Zentrum der Website stehen Dienstleistungen
  • Websitebetreiber ist Andere
  • Geschäftstyp ist Andere Unternehmensdienstleistungen
  • Land ist Österreich
  • maximal eine Vollzeitstelle
  • regional ausgerichtet
  • Zielgruppe Andere
  • Die Website soll hauptsächlich Inhalte präsentieren
  • Sie soll ein CMS haben – also Standardapplikation CMS
  • Geschäfte werden mit E-Mail oder Formular abgewickelt
  • Ergänzung der Website mit Galeriefunktion
  • Der Kommunikationsweg ist Einweg über E-Mail
  • Die Webinhalte werden aktualisiert durch den Contentverantwortlichen-
    also, einen Mitarbeiter
  • Der Webauftritt soll bis zu 10 Seiten erhalten
  • Davon sollen alle 10 von der Agentur erstellt werden
  • Der Webauftritt soll eine Hauptseite und Inhaltsseiten haben – das ist z.B.
    ein extra Startseiten Template und ein Seitentemplate – das sind dann zwei Hierarchieebenen
  • Der Benutzer soll auf die Inhalte über eine Navigation zugreifen können
  • Die Website ist einsprachig
  • Es soll eine Basis Vorlage verwenden – zB. ein mediendesign-quer Theme
  • Diese BasisVorlage z.B. in Schrift und Farben angepasst werden
  • Die Inhalte werden intern erstellt – vom Auftraggeber
  • Rohtexte und Bildmaterial ist vorhanden
  • Aufbereiten von einzelnen Bildern durch die Agentur
  • Einpflege der angelieferten Inhalte
  • Ohne Benutzerinteraktionen – einfach nur die Inhalte präsentieren
  • Das Projekt wird als Standardlösung mit individueller Offerte geliefert
  • Es handelt sich um eine Neuerstellung
  • Da die Website ja neue erstellt wurde, rechnen wir mit ca 20 Besuchern pro Tag
  • Der Preis für die Websiteerstellung ist wichtig
  • Die Website soll responsive umgesetzt werden und für Smartphones und Tablets genauso wie für PC optimiert sein
  • Die Wartung der Website soll nach Aufwand verrechnet werden, falls nötig
  • Wer soll die Website produzieren – im Nebenerwerb/Freiberufler
  • Fachbereich Webagentur
  • Honorarsatz : 55 – 70 € die Stunde
  • Vermarktung ist nicht Teil des Projektes
  • Als Antwort , wieweit der Fragebogen das Projekt abdeckt, sagen wir mehrheitlich
  • das hier erstellte Projekt ist ein mögliches Projekt – also genauso könnte es sein
  • in dem Fall wäre mediendesign-quer die beauftragte Agentur, die hier den Webkalkulator bemüht, z.B. in Anwesenheit eines Kunden, der ungefähr wissen möchte, was so ein Projekt mit dieser Dateneingabe kostet.

 

budget-standard-nebenerwerb

Alle Angaben verstehen sich excl. MwSt.

Im Anschluss an das Ergebnis kann man  dann auch das Datenblatt ausdrucken und per Mail versenden. Weiters gibt es auch eine Begründung für die Erstellung des Preisergebenisses. Genau die ist nun eigentlich sehr interessant. Anhand einer erstellten Grafik werden nun die Eingabedaten ausgewertet. In diesem Beispiel-Fall waren es 1925 Projekte im selben Marktsegment. In diesem Fall ebenfalls lauter Projekte, welche mit „Nebenerwerb“ gekennzeichnet waren. Ich nehme „Nebenerwerb“ in diesem Zusammenhang eine Webagentur, welche selbst als Solopreneur bzw. Einzelunternehmen ein Gewerbe angemeldet hat, im Gegensatz zu einer Kleinen Agentur, welche hier im Webkalkulator schon aus mehreren Personen besteht.
Letztlich sind die Ergebnisse für Nebenerwerb/Freiberufler ziemlich ähnlich.

 

Die Grafik weist nun die Koordinaten auf: horizontal >>Budget, vertikal der Anforderungsgrad an das Projekt. Danach werden Streuungspunkte eingetragen, sowie das eigene Projekt und eingegeben und ausgewertet Vergleichsobjekte. Was nun besonders hilfreich und weiterführend ist, ist die Tatsache, dass diese Punkte  beim Hovern mit einem Link verbunden sind und diese Projekte aufgerufen und ebenfalls ausgedruckt werden können.

Damit sind andere ausgewertete Projekte im selben Segment, wie das eigene und kann für einen selbst auch weiterführend verwendet werden. Weiters kann ein Interessent zweimal dieselbe Projekteingabe machen und am Ende einmal Agentur und ein anderes mal Nebenerwerb oder Freiberufler eingeben. Somit hat er eine ganz geziehlte Analyse, was ihm sein Projekt in etwa kostet, wenn er eine Agentur beauftragt.

Da er Webkalkulator übergeordnet arbeitet, liegen auch geziehlte Analysen vor, was Agenturen an Preisen ansetzen etc.

Das Projekt wird in drei Teile aufgeteilt:

– Antwort zum Markt
– Antwort zur Entwicklung
– Antwort zur Umsetzung

Wer sich die Mühe macht und tatsächlich die Auswertungen studiert und analysiert – es handelt sich ja um das eigene Projekt in Spe – der erhält erstaunliche Antworten. Mit dem Webkalkulator kann er schon im Vorfeld wirklich viel Geld sparen und selbst z.B. diese drei Punkte: welcher Markt, welche Entwicklung und welche Umsetzung, genau überlegen. Denn auch davon hängt letztlich ab, was ein Projekt kostet und wer dafür beauftragt wird.

Antwort zum Markt
antwort zum markt

Antwort zum Markt

Antwort zur Entwicklung
antwort zur entwicklung

Antwort zur Entwicklung

Antwort zur Umsetzung
antwort zur umsetzung

Antwort zur Umsetzung

 

Unterschied dieses Webkalkulators zu Webkalkulatoren von Agenturen:

Dieser Webkalkulator ist übergeordnet und Agentur- unabhänging. Er dient sowohl dem Auftraggeber wie dem Autragnehmer. Er ist ein richtiges Tool und wesentlich mehr wie nur ein einfacher Webkalkulator.

Nachfolgend wurde der Original Webkalkulator über ein Snippet in diesen Beitrag eingebettet. Einfach selbst ausprobieren. 🙂


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Wichtig für die Verwendung ist auch zuerst das genaue lesen, wie der Webkalkulator verwendet wird. Es gibt runde und eckige Eingabefelder. Die runden müssen ausgefüllt werden . Bei den eckigen kann das Feld leer gelassen oder eine mehrfach Auswahl eingegeben werden. Das ist wichtig, sonst kommt am Ende eine rote Fehlermeldung und man wird aufgefordert, zu korrigieren.

Abschließende Worte:

Der hier vorgestellte Webkalkulator stellt eine gute Richtlinie dar. Er gibt einem im Vorfeld  einen Einblick, was ein und derselbe Webauftritt bei unterschiedlichen Anbietern kosten kann. Er erhebt keinen Anspruch auf Ersatz durch ein konkretes Angebot einer Webagentur !

Das hier vorgestellte Beispiel ist ein eventuelles Basis-Beispiel, weil sehr viele Interessenten mit einer einfachen Firmenpräsentation , wie im obigen Beispiel beschrieben völlig das Auslagen finden.

Webdesign und Preisdumping:

Eines sei in diesem Zuge noch erwähnt. Jede Berufssparte, die leicht zugänglich ist, unterliegt dem Preisdumping. Dies ist einfach nur als Tatsache zu werten. Das heißt, nur weil es Angebote in einer Preislage, weit unter dem Wert gibt, heißt das nicht, dass das irgendeine Aussage oder Bedeutung hat. Eine Webagentur oder auch ein Freiberufler, der von seiner Arbeit leben möchte, muss Kriterien ansetzen, die ihm die Lebensgrundlage ermöglichen. Preisdumping entbehrt allerdings dieser Lebensgrundlage !

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Veröffentlicht in: Preise für Webdesign, Tools, Webdesign