WordPress 7.1 – Neue Features & erste Einblicke

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Dieser Beitrag zeigt euch was in WordPress 7.1 kommt.

Kurzusammenfassung:

  • Neue Notizen-Funktionen,
    darunter der Vorschlagsmodus und Emoji-Reaktionen,
    machen asynchrones Feedback interaktiver und aussagekräftiger.
  • Die Echtzeit-Zusammenarbeit bleibt ein wichtiger Schwerpunkt, wobei noch einige strategische Entscheidungen zur Gestaltung der WordPress-Oberfläche ausstehen.
  • Kein benutzerdefiniertes CSS nötig: Neue Optionen für responsives Design und Pseudo-State-Styling (z. B. Hover-Effekte).
  • Die neue Richtlinienfunktion bietet eine dauerhafte und strukturierte Möglichkeit, redaktionelle Regeln in WordPress zu kodieren.
  • Neuer Bereich „Identität“: Zentrale Verwaltung wichtiger Website-Details direkt im Website-Editor.
  • Drei neue Blöcke:
  • Adminbar /Omnibar – jetzt auch im Website Editor

WordPress 7.1 Roadmap: Die wichtigsten kommenden Features

WordPress 7.1 erscheint voraussichtlich am 19. August 2026. Das Update fokussiert sich stark auf:

  • Bessere Zusammenarbeit
  • flexibleres Design
  • optimierte Medienfunktionen

1. Bessere Zusammenarbeit (Collaboration)

Bei der neuen Zusammenarbeit in WordPress gibt es zwei unterschiedliche Dinge:

  • Editor Notes
  • Echtzeit Kollaboration

In diesem ersten Abschnitt geht es um die Editor Notes oder Anmerkungen oder einfach nur Notes. Editor Notes sind asynchron.

1-1 Wie verwendest du Editor Notes in WordPress

Wenn du noch eine WordPress Doku zu Notes ansehen möchtest:

Recht gut mit vielen Beispielbildern habe ich auch den Beitrag WordPress Editor Notes gefunden > https://www.wpexplorer.com/wordpress-editor-notes

In WordPress 7.1 werden diese Editor Notes nun um zwei weitere Features verbessert:

1-2 Editor Notes: 👉Neuer Vorschlagsmodus und 👉Emoji-Reaktionen für Notizen.

Die Editor Notes sind ja ein asynchrones Feedback. Was bedeutet „asynchrones Feedback“ bei der Arbeit im Team?

Wenn Menschen zusammenarbeiten, gibt es zwei Wege:

  • Synchrones Feedback (gleichzeitig): Man sitzt im selben Moment in einem Zoom-Meeting oder tippt zeitgleich im selben Dokument. Du sagst etwas, die andere Person antwortet sofort. > WordPress RTC
  • Asynchrones Feedback (zeitversetzt): Du schreibst morgens einen Text in WordPress und gehst offline. Am Nachmittag loggt sich der Nächste ein, liest den Text, schlägt eine Änderung vor und hinterlässt ein Emoji. Du siehst das erst am nächsten Tag. Man arbeitet also zeitlich völlig voneinander getrennt. > WordPress Editor Notes.

Warum machen Emojis und der Suggestion-Mode ( Vorschlags Modus ) dieses zeitversetzte Feedback „reicher“?

Wenn man nicht gleichzeitig miteinander spricht, gehen oft Emotionen oder die genaue Absicht verloren. Genau das lösen die neuen Notes Iteration in WordPress 7.1 von annezazu und auf github

  1. Suggestion Mode (Vorschlagsmodus): Statt dass jemand mühsam per E-Mail schreibt „Ändere mal in Zeile 5 das Wort X in Y“, markiert die Person das Wort direkt im WordPress-Editor und schlägt die Änderung vor. Man klickt später einfach auf „Annehmen“. Das spart Zeit, obwohl man nicht gleichzeitig online war.
  2. Emoji-Reaktionen: Wenn man später die Anmerkung des andern liest, kann man einfach mit einem Emoji reagieren. Das gibt schnelles, emotionales Feedback.
Emoji Rektionen ( Bild von make.wordpress.org )

Wie sehe ich die Editor Notes ?

Im Frontend sieht die Editor Notes niemand. Im Backend im WordPress Block Editor hast du einen neuen eigenen Button:

Eigener Button für die Editor Notes

Wenn du auf den draufklickst, dann poppt in der Sidebar die Anmerkungsliste auf. Wenn du nocheinmal draufklickst, verschwindet sie wieder und du sieht die “ normale “ Sidebar.

1-3 Echtzeit Zusammenarbeit ( real time collaboration RTC )

✍️ Echtzeit-Zusammenarbeit: Bleibt ein Kernfokus (finale Interface-Entscheidungen stehen noch aus).

Der nächste große Schritt, der schon für WordPress 7.0 geplant war ist die RTC – Real Time Collaboration. Die Meinungen auf Reddit gehen dabei ziemlich auseinander.

Viele meinen, diese Funktion wird von 95 % der WordPress Nutzer nie verwendet werden. Es ist nur etwas für große Teams. Und wirklich überlegt man, ob es nicht vielleicht besser in einem extra Plugin aufgehoben sein sollte, statt im WordPress Core.

Woran ist RTC bis jetzt noch gescheitert und warum wurde es aus WordPress 7.0 entfernt :

Eigentlich sollte das große WordPress 7.0 Update eine Revolution für Teams bringen: Echtzeit-Kollaboration (RTC). Das bedeutet, dass mehrere Leute gleichzeitig an einem Artikel schreiben können, genau wie man es von Google Docs kennt. Hier sind die 3 Gründe, einfach erklärt:

Erstens: Zu hohe Serverlast. Der Artikel vom Search Engine Journal beschreibt, dass die ständige Datenübertragung beim gleichzeitigen Tippen billige Hosting-Server komplett überlastet und zum Absturz gebracht hätte.
Zweitens: Falsches Datenmodell. Die Entwickler wollten die Daten anfangs am falschen Ort speichern. Um das System stabil zu halten, muss erst eine völlig neue Datenbank-Struktur aufgebaut werden.
Drittens: Streit um die Core-Philosophie. Im WordPress Core Ticket #64845 wird heftig darüber diskutiert, ob dieses Feature überhaupt für alle Nutzer eingebaut werden sollte, da die meisten Webseiten ohnehin nur von einer einzigen Person gepflegt werden.

Collaborative editing outreach für WordPress 7.1

WordPress bittet für Version 7.1 um Unterstützung durch echte Alltagstests, Hoster-Checks und direktes Feedback via Chat, um die Stabilität des neuen Features zu sichern. Der offizielle Aufruf und alle Details sind auf make.wordpress.org zu finden

Fazit:

Wie du im Bild oben sehen kannst, habe ich es zumindest lokal versucht. Es hätte funktioniert, aber es kommt sofort die Meldung das die Serverlast zu groß ist.

2. Design & Editor-Verbesserungen

2-1 Neue Option für responsives Design

In Real überlagert die linke Anzeige ein wenig die Rechte.

So funktioniert’s:

Du klickst auf > Responsive Bearbeitung. Dann wird in der Rechten Sidebar ein Button : Tablet sichtbar. Nun kannst du für die Tablet Ansicht zum Beispiel eine andere Schrifgrösse wählen.

Persönliches Fazit:

Ich finde das eher “ refraktär “ . Auf der einen Seite wird mit 7.1 der Classic Block beseitigt, auf der anderen Seite wird jetzt mit Responsive Design bei Schriften geworben ? Wo jedes neue Block Theme Fluid Fonts hat ?

Genaue Bedeutung von Responsive Design:

Das bedeutet, dass du responsive Stile – wie eine Schriftgröße bei einer bestimmten Bildschirmbreite (Viewport) – direkt im Editor einstellen kannst, ohne eigenen CSS-Code schreiben zu müssen. Diese Funktion wird sowohl für globale Stile (die für alle Kopien eines Blocks auf der ganzen Website gelten) als auch für einzelne, bestimmte Blöcke verfügbar sein. Das Ziel ist es, responsives Design zu einem fest eingebauten, erstklassigen Bestandteil des Schreib- und Bearbeitungsprozesses zu machen.“ 🙄 Originalübersetzung von roadmap für WP 7.1

Wozu brauchst du das, wenn du ein Block-Theme mit Fluid Fonts hast?

Die ehrliche Antwort lautet: Du brauchst es überhaupt nicht.

Für dich und dein Theme ist dieses Feature komplett überflüssig. Da deine Schriftgrößen über fluid fonts bereits mathematisch-stufenlos (per clamp()) zwischen Handy und Desktop hin- und herskalieren, erledigt dein Theme diesen Job schon perfekt. Du musst keine festen Größen für bestimmte Bildschirmbreiten (Viewports) eintippen

Für wen ist es wirklich? Es gibt tausende ältere oder kostenlose Themes von Drittanbietern im WordPress-Verzeichnis, die eben keine fluiden Schriften eingebaut haben. Für diese Themes ist das Feature als Rettung gedacht.

Kurz gesagt: Für jemanden, der ein professionelles Theme mit fluiden Schriften gebaut hat, ist dieses Feature eher eine Gefahr, weil Redakteure damit deine saubere, automatische Skalierung kaputtklicken können. Für absolute Anfänger ohne Programmierwissen ist es dagegen eine Erleichterung.

2-2 Interactive States Styling /Pseudo State Styling

Was bedeutet das auf Deutsch?

  • Interactive State Styling = Styling interaktiver Zustände (wie sich ein Element verhält, wenn der Nutzer damit interagiert).
  • Pseudo-State Styling = Styling von Pseudo-Zuständen (bezieht sich direkt auf die technischen CSS-Pseudoklassen).

Es geht darum, wie ein Link, Button oder Menüpunkt aussieht, wenn man mit der Maus darüber fährt, ihn anklickt oder mit der Tastatur ansteuert. [kulturbanause]

Die 4 wichtigsten Zustände (w3schools & CSS-Pseudoklassen)

In CSS steuert man diese interaktiven Zustände über die sogenannten Pseudoklassen:

  • :link / :visited (Normaler Zustand): Wie der Link standardmäßig oder nach dem Anklicken aussieht.
  • :hover (Mauszeiger darüber): Das Element verändert sich, wenn die Maus darauf zeigt.
  • :focus (Tastatur-Fokus): Extrem wichtig für Barrierefreiheit. Der Zustand, wenn man mit der Tab-Taste auf ein Element springt.
  • :active (Im Moment des Klicks): Der Zustand, während die Maustaste gedrückt gehalten wird (das, worum es im ersten Schritt ging).

Warum WordPress 7.1 hier erst der Anfang ist

Bisher konnte man in der theme.json von WordPress meistens nur den Standardzustand und :hover sauber definieren. Für alles andere musste man oft eigenes CSS schreiben.

Mit den aktuellen Gutenberg-Entwicklungen (wie in den Issues #79283 und #78769) wird das System komplett aufgebohrt:

  • Der Start mit Buttons: WordPress führt jetzt eine saubere Struktur ein, um diese interaktiven Zustände (:hover, :focus, :active) direkt über den Block-Editor und die theme.json für Buttons zu steuern.
  • Die Zukunft (Es geht weiter): Das ist das Fundament. Sobald die Logik für Buttons steht, wird dieses „Interactive State Styling“ auf alle interaktiven Blöcke ausgeweitet – zum Beispiel auf Navigations-Links, Formularfelder, Bilder-Links und Beitrags-Templates. Ziel ist es, dass du im Site Editor das komplette visuelle Feedback der Website steuern kannst, ohne eine einzige Zeile CSS schreiben zu müssen.

Formatierung von Schaltflächen-Pseudozuständen in globalen Stilen

Neben dem Titel des Button -Blocks in den globalen Stilen befindet sich nun ein neues Dropdown-Menü namens „Pseudozustand “. Durch Auswahl eines Status – Hover, Fokus oder Aktiv – werden alle darunter liegenden Stileinstellungen entsprechend angepasst. Die Blockvorschau wird live aktualisiert und zeigt den ausgewählten Status an, sodass man sehen, wie der Button im Frontend aussehen wird.

Obwohl theme.json bereits seit einiger Zeit Pseudo-Selektoren unterstützt, gab es bisher keine visuelle Oberfläche zu deren Bearbeitung. Der Button-Block bildet den Ausgangspunkt; die Architektur ist so konzipiert, dass sie in zukünftigen Versionen auf weitere Blöcke erweitert werden kann. Darüber hinaus unterstützt theme.json nun auch die Gestaltung des aktuellen/aktiven Navigationsmenüpunkts und seiner interaktiven Zustände. Dadurch erhalten Theme-Entwickler die Kontrolle über die Hervorhebung der aktiven Seite ohne benutzerdefiniertes CSS . ( 75627 , 75736 , 76326 )

2-3 Drei neue Standard Blöcke

2-3-1 Playlist Block

Mit zusätzlicher visueller Darstellung der Tonspur als Audiowelle.

2-3-2 Table of Contents Block

Erstellt automatisch anklickbare Links (Sprungmarken) zu den Überschriften in deinem Text.

Vorteil:

  • Keine Ankerlinks erstellen
  • Kein Zusatzplugin
  • Man kann auswählen, welche H1 – H4 reingeommen werden soll
  • Hintergrund Farbe möglich

Nachteil:

  • Rudimentär
  • Keine Überschrift
  • Keine schöne Formatierung

Umwandeln in anderen Block:

  • Umwandlung in Details Block möglich

2-3-3– Tabs Bock

Organisiert Inhalte in Registern (Reitern), durch die man sich durchklicken kann.

Tab Block in WordPress 7.1

💡👍 Das neue Highlight unter den Blöcken. Einfach nur super. 🎉

2-4 Website-Informationen (Identität)

Name, Slogan und Logo deiner Seite lassen sich jetzt direkt als allererster Punkt im Site-Editor verwalten, ohne dass du dafür in die klassischen WordPress-Einstellungen abtauchen musst.

2-5 – Geerbte Stile anzeigen – (Display inherited styles)

Es wird direkt angezeigt, wenn ein Block sein Styling von globalen Einstellungen erbt. https://github.com/WordPress/gutenberg/issues/77595

Das Problem: Bisher sieht man in der rechten Seitenleiste oft nicht, warum ein Text eine bestimmte Farbe oder Größe hat.
Die geplante Änderung: WordPress will im August anzeigen, woher das Design eines Blocks genau kommt – ob fest vom Theme vorgegeben, global für die ganze Website eingestellt oder von einem übergeordneten Block (z. B. einer Gruppe, in der er drinsteckt) vererbt.
Der Haken: Das soll über neue Info-Blasen und Reset-Knöpfe in der Seitenleiste gelöst werden, was das Ganze aktuell extrem kompliziert macht.

2-6- Befehlspalette -Schnellsuche

Die Befehlspalette (Command Palette) merkt sich deine letzten Aktionen und schlägt dir passende Funktionen vor.

  • Bessere Navigation: Die Befehlspalette enthält Vorschläge sowie kürzlich verwendete Befehle.

2-7 WordPress Omni Bar

Wenn du in WordPress eingeloggt bist, hast du ganz oben, eine schwarze Leiste die du sowohl im Frontend und im Backend siehst.

Diese ist das Zeichen, dass du in WordPress eingeloggt bist.

Neu ist nun, das diese Adminbar nun auch im Website Editor angzeigt wird. Und seitdem heißt sie nun im Englischen Omnibar😂 .

https://github.com/WordPress/gutenberg/issues/79036

Was ist bitte die WordPress Omni Bar ?

WordPress ist recht inkonsistent mit Ausdrücken, und wenn dann noch die deutsche Übersetzung dazukommt 🙄🙄

Begriffe im Block Editor

  1. Die Top Toolbar (Obere Werkzeugleiste): Das ist die feste Leiste ganz oben am Bildschirm. Hier sitzt immer der blaue Block-Inserter (+-Symbol) zum Einfügen neuer Elemente.
  2. Die Block Toolbar (Block-Werkzeugleiste): Das ist die kleine Formatierungsleiste (für Fett, Kursiv, Link), die standardmäßig direkt über dem Text schwebt.

Praxis-Tipp: Wer das ständige Schweben der kleinen Leiste störend findet, kann in den Editor-Einstellungen die Option „Obere Werkzeugleiste“ aktivieren. Dadurch dockt die kleine Block Toolbar fest oben in der Top Toolbar an.

Das Begriffs-Definition der WordPress Bars und Werkzeugleisten

Englischer AusdruckBeschreibung / Was passiert hier?Deutsches Wort / Begriff
Omnibar omnibar
(auch: Admin Bar)
Der schwarze System-Streifen ganz oben am Bildschirmrand, wenn du eingeloggt bist. Jetzt übergreifend in alle Editoren. Admin-Leiste / Admin Bar
(Früher: Werkzeugleiste)
Top Toolbar top-toolbar
top-toolbar-rechter-abschnitt
Die feste Hauptleiste ganz oben im Editor. Hier hast du immer den Inserter und die Speicher-Buttons.Obere Werkzeugleiste
Block InserterDas blaue Plus-Zeichen (+) ganz links in der Top Toolbar, mit dem du neue Elemente einfügst.Block-Inserter
Block Toolbar block-toolbar
(Contextual Toolbar)
Die kleine Formatierungsleiste (Fett, Kursiv, Link), die standardmäßig direkt über deinem Textblock schwebt.Block-Werkzeugleiste
(Kontextuelle Werkzeugleiste)
Option: „Top Toolbar“Die Einstellung im Menü, mit der du die schwebende Block Toolbar fest oben in die Top Toolbar einklinkst.„Obere Werkzeugleiste“
(Die Aktivierungs-Option)

2-8 Der Classic Block vor dem Aus? Meine persönliche Update-Reise

Ich ärgere mich über den Classic Block und da die WordPress Entwickler zurückgerudert sind.

Ich war ein Verfechter des Classic Blocks – 2018 😂v😂
Damals dachte ich, der Classic Block ist das Highlight schlechthin. Er ermöglicht es uns, uns langsam an den Block Editor zu gewöhnen. Gleichzeitig konnte man aber noch alle Beiträge direkt im Classic Block schreiben. Oder man konnte beides mischen. 🎉

Außerdem , wurden automatisch im Block Editor alle älteren Beiträge, welche noch aus meiner Custom Classic Theme Ära waren, eben in einen Classic Block umgewandelt.

Damals sagte jeder, man solle das einfach so belassen.

Der Classic Block und die Hybrid Themes, die Blockbased Themes .. und die Block Themes

Ja, ich war ei den Early Adoptern dabei. Ich hab mein Classic Theme ziemlich schnell umgestellt auf ein Blockbased Theme. Und irgendwann hatte ich den Classic Block vergessen.

Der Classic Block und die Weiterentwicklung ab WordPress 6.2

Zwischendurch habe ich dann doch immer wieder nachgesehen, was sich so tut. Ich habe in WordPress 6.2 sogar einen Bug gemeldet in der Hoffnung da tut sich noch was. Allerdings hat sich nichts mehr getan.

Der Classic Block ist heute in WordPress 7.0 auf demselben Niveau wie in WordPress 6.2.

Wozu soll ein Classic Block noch gut sein, der sowieso nicht mehr weiterentwickelt wird.

Und irgendwann hab ich dann in den Gutenberg Experimente fast geschockt gelesen,

Entfernung des Classic Blocks testen

Da wusste ich dann, das war*s jetzt.

Eigentlich hatte ich nur Angst um meine alten Blockbeiträge, welche ich nicht in Blöcke umgewandelt hatte, falls nun der Classic Block verschwindet.

WordPress 7.1 – der Classic Block bleibt doch !

Und jetzt die Kehrtwende welche Überraschung ! 🎉

WordPress Entwickler müssen auf die Community reagieren
Anscheinend waren die Argumente der “ Community “ obwohl ausser einer Quelle niemand defintiv geannt wurde, doch sehr tiefgreifend oder schwerwiegend.

Nun wurden die Entwickler endlich aufgerüttelt , doch etwas zu tun ! Nicht einfach nur “ Wir lassen den Classic Block als Wrack so liegen “ , sondern jetzt müssen sie reagieren.

Die Community hat ihnen gezeigt, wie es wirklich geht. Nämlich den Block Editor so zu verbessern, das wirklich alle auf den Classic Block verzichten können. Siehe Tabellen Block !

Tabellen im Classic Block und im Block Editor

Ganz ehrlich gesagt, ich persönlich hasse ja Tabellen, egal welcher Block. 😂. Warum ? Weil sie nicht:

  • weil der Tabellenblock nicht responsive ist
  • mehr als zwei oder drei Spalten am Handy überhaupt nicht lesbar sind oder ordentlich anzeigt werden können.
  • Weil es stattdessen Block Patterns gibt die das viel besser lösen können

Aber ich bin kein Wissenschaftler. Und wenn diese Leute genau dafür noch den Classic Block brauchen, weil der Tabellen Block im Block Editor nicht ordentlich zu verwenden ist, dann ist das ein Aufruf and die Entwickler.

2-9 Classic Block bleibt !

Der Entwickler Marin Atanasov gibt bekannt, dass eine geplante Änderung für WordPress 7.1 rückgängig gemacht wird. Der Classic-Block (der alte Editor als Block-Element) sollte ursprünglich standardmäßig aus dem Block-Inserter ausgeblendet werden. Nach umfassendem Community-Feedback bleibt der Classic-Block nun jedoch wie gewohnt erhalten. Die Entwickler möchten den Übergang zum reinen Block-Editor durch freiwillige Verbesserungen statt durch Zwang erreichen.

Was die Rücknahme konkret bedeutet

  • Verfügbarkeit bleibt: Der Classic-Block kann in WordPress 7.1 weiterhin wie bisher über den Inserter, die Block-Bibliothek und Slash-Befehle eingefügt werden.
  • Filter entfernt: Der zuvor angekündigte Code-Filter (wp_classic_block_supports_inserter) wird komplett gestrichen. Da die Änderung nie in einer stabilen Version aktiv war, gibt es keine Kompatibilitätsprobleme.
  • Keine Warnhinweise: Der geplante Hinweis zur Veralterung (Deprecation Notice) im Editor wird entfernt; die „In Blöcke umwandeln“-Funktion bleibt unverändert.
  • Hilfs-Plugin wird geschlossen: Das geplante Plugin „Enable Classic Block“ wird nicht mehr benötigt. Wer es bereits testweise installiert hat, kann es sicher löschen.

💡 Warum die Entscheidung revidiert wurde

Das Feedback zeigte, dass das Ausblenden des Blocks die Nutzererfahrung verschlechtert hätte, ohne einen direkten Vorteil zu bieten. Es hätte das Kernproblem – das vollständige Entfernen der alten Editor-Bibliothek (TinyMCE) im Hintergrund – nicht gelöst.

👉 Die neue Philosophie lautet: Der Classic-Block soll durch eine bessere Alternative obsolet werden, nicht durch Zwang. Die Entwicklungszeit soll stattdessen genutzt werden, um den neuen Gutenberg-Editor so gut zu machen, dass Nutzer freiwillig wechseln.

🚀 Fokus der zukünftigen Entwicklung

Die Core-Entwickler wollen die gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um bestehende Lücken zwischen dem alten und dem neuen Editor-System zu schließen. Die wichtigsten Baustellen sind:

  1. Textformatierung: Behebung von Problemen beim Einfügen aus Word/Excel, Verbesserung der Inline-Bilder und Optimierung von Sonderzeichen sowie Textausrichtungen.
  2. Tabellen-Funktionen: Der aktuelle Tabellen-Block ist noch stark limitiert. Geplant sind Funktionen wie das Verbinden/Teilen von Zellen und individuelle Hintergrundfarben für einzelne Spalten oder Zeilen.
  3. Shortcodes & HTML: Verhindern, dass benutzerdefinierter HTML-Code beim Konvertieren oder Speichern vom neuen Editor beschädigt oder fälschlicherweise herausgefiltert wird.
  4. Bessere Migration: Behebung von Fehlern bei der Funktion „In Blöcke umwandeln“ sowie die Entwicklung von Mechanismen zur Massenkonvertierung alter Beiträge.
  5. Entwickler-Werkzeuge: Behebung von Problemen mit alten Meta-Boxen und Bereitstellung von modernen Alternativen für Entwickler, die Rich-Text-Editoren in eigenen Formularen benötigen.

Eine bessere Migration wäre auf jeden Fall sehr angebracht. Das “ in Blöcke umwandeln “ Werkzeug sollte tatsächlich so ausgebaut werden, dass man keine Angst haben muss, das das Style der Website oder des Beitrages zerschossen wird.

Was bedeutet das für die Zukunft ?

Auch wenn der Classic Block die Kurve in Version 7.1 noch einmal kratzte, steht sein langfristiges Schicksal fest: Er ist ein Auslaufmodell. Das Core-Team fokussiert sich nun auf folgende Schritte:

  • Bessere Migrations-Tools: Die Funktion „In Blöcke umwandeln“ soll technisch optimiert werden, um komplexe HTML-Strukturen fehlerfrei in Gutenberg-Blöcke zu überführen.
  • TinyMCE on Demand: Langfristig soll der alte Editor-Code nur noch dann vom Server geladen werden, wenn sich tatsächlich ein Classic Block auf der aktiven Bearbeitungsseite befindet.

Handlungsempfehlung für Admins und Agenturen

Obwohl WordPress 7.1 keine harten Brüche erzwingt, solltest du deine Website-Inhalte zukunftsfähig machen:

  1. Bestandsaufnahme: Identifiziere ältere Beiträge, die noch großflächig den Classic Block nutzen.
  2. Manuelle Konvertierung: Nutze bei der Bearbeitung kritischer Seiten die Funktion „In Blöcke umwandeln“, um den Code sauber in das moderne Block-Modell (Gutenberg) zu überführen.
  3. Plugins prüfen: Falls du das globale Classic Editor Plugin nutzt, bleibt dieses von den Änderungen komplett unberührt – es steuert die gesamte Beitragsarchitektur und ist nicht mit dem einzelnen Classic Block zu verwechseln.

3. KI-Integration & Redaktion

3-1 Richtlininen / Guidlines

Du findest es unter > Einstellungen > Richtlinien

Was sind diese Richtlinien / Guidlines ?

Ein digitales Handbuch für Mensch und Maschine
Bisher musste man Schreibregeln mühsam in PDF’s abspeichern oder bei jedem KI-Befehl neu eintippen. WordPress 7.1 baut dafür jetzt einen festen Platz im System ein. Es funktioniert wie ein Regelbuch für ein Team: Egal ob ein neuer Gastautor schreibt oder ein KI-Schreibwerkzeug einen Text generiert – beide greifen auf dieselben Vorgaben für Tonfall und Stil zu. Das sorgt für einen einheitlichen Auftritt und spart Zeit, da man die Regeln sogar exportieren und auf der nächsten Website direkt wieder hochladen kann.

3-2 Schreibprozess:

Kleine Detailverbesserungen im Editor (z. B. flüssigeres Drag-and-Drop), damit das Tippen und Formatieren flüssiger läuft.

4. Medien & Technik

4-1 Medien Editor Modal

Wenn du einen Bild Block hast, gibt es in der Block Werkzeugleiste ein Crop Icon . Wenn du auf diese Crop Icon draufklickst, öffnet sich das Medien Editor Modal. Siehe Bild oben. Hier kannst du nun die verschiedenen Einstellungen vornehmen.

Weiters kommt noch:

  • Clientseitige Medien-Optimierung: Unterstützung für mehr Bildformate und höhere Stabilität beim Upload.
  • Globale Barrierefreiheit: Erweiterte Unicode-Unterstützung für internationale E-Mail-Adressen, Benutzernamen und Slugs.

5. Goodies

  • Neues Dashboard-Widget:An diesem Tag“ bringt nostalgische oder historische Rückblicke auf deine Inhalte.
    Dazu kann ich leider nichts sagen, weil ich es nicht sehe oder nicht finde.
  • Für Entwickler: Zahlreiche neue API-Funktionen und Fehlerbehebungen.

Wird laufend aktualisiert

6. Fazit:

WordPress 7.1 bringt ein paar nette Neuerungen. Man wird sehen, was davon wirklich umgesetzt werden wird. Es ist immer wichtig, dass man am Laufenden bleibt. 😆🎉

Very cool finde ich den neuen Tabs Block. Und auch da Media Editor Modal könnte gut werden. Echtzeit Kollaboration schafft es sicher nicht in 7.1 . Zuminest nicht so, wie wir und das vorstellen. On this day, finde ich lächerlich, so von Facebook abgeschaut. Braucht man das wirklich als Blogger ? Wir haben ja, eh ein Archiv.

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