Adminbar , Omnibar, Data Views , so gehts dann noch weiter. Alle Begriffe kurz erklärt.
Eigentlich wollte ich ja etwas ganz anderes schreiben. Ich war bei den WordPress Block Patterns. Das ist leider ein Thema, das mich jedes mal so aufregt, das ich wieder aufhöre.
Und eben wegen dieser Block Patterns und der neuen Oberfläche ab WordPress 7.1 – nenne es auch Data Views – bin ich nach 12 Jahren WordPress dabei, einmal für mich selber alle Begriffe, die mich ständig behindern, wenn ich eine KI etwas fragen möchte, und die mir dann verwaschen Antworten gibt, weil die Start Begriffe nicht einmal einheitlich sind.
So deswegen, werde ich all diese Begriffe jetzt einmal für mich ausdrücken.
1 – Drei Begriffe, drei verschiedene Ebenen
- Was ist WP- Admin
- Was ist das Dashboard
- Was ist das Backend
Warum steht in der Adressleiste einmal /wp-admin/ und dann wieder wp-admin/index.php ?
3 – Die technische Quelle dahinter
- Fazit von der Geschichte
- Über WP-Admin
4 – Und dann kommen noch Adminbar, Omnibar und DataViews dazu
- Was ist die Admin Bar
- Was ist eine Omnibar
- Was sind Data Views
5 – Backend Menü und Editor Menü
6 – Fazit
Drei Begriffe, drei verschiedene Ebenen
Das Kernproblem: „Admin“, „Dashboard“ und „Backend“ beschreiben nicht dasselbe Ding, sondern drei unterschiedliche Ebenen.
Was ist WP-Admin
WP Admin / wp-admin ist der komplette administrative Bereich – die gesamte URL-Struktur /wp-admin/..., unter der alle Verwaltungsseiten liegen: Beiträge, Medien, Design, Plugins, Einstellungen, alles.
Was ist das Dashboard
Dashboard ist nur eine einzelne Seite innerhalb von wp-admin – konkret die erste Seite, die nach dem Login angezeigt wird, technisch wp-admin/index.php.
Was ist das Backend
Backend ist gar kein WordPress-spezifischer Begriff, sondern ein allgemeiner Begriff aus der Webentwicklung. Er bezeichnet den administrativen Bereich als Konzept, im Gegensatz zum Frontend (das, was Besucher sehen). Er ist an keine konkrete URL gebunden.
💡☝️Das heißt: „Backend“ und „wp-admin“ meinen in der Praxis fast dasselbe – den gesamten Verwaltungsbereich. „Dashboard“ dagegen ist nur ein Teil davon, eine einzelne Unterseite. Wenn Texte „Dashboard“ und „wp-admin“ synonym verwenden, ist das eigentlich ungenau, weil eine Seite mit dem gesamten Bereich gleichgesetzt wird, in dem sie liegt.
Mein Weg zu WP-Admin..
Ich beschreibe nun einfach den Weg, den ich gegangen bin, und dann hab ich es irgendwie verstanden. Warum WordPress auch immer von Admin spricht.
1 – Ich tippe in der Inkognito Seite ein: mediendesign-quer.com/wp-admin
2 – WordPress macht einen Redirect auf die Login Seite:https://mediendesign-quer.com/wp-login.php?redirect_to=https%3A%2F%2Fmediendesign-quer.com%2Fwp-admin%2F&reauth=1

Nachdem Login, sehe ich natürlich die Startseite oder die Willkommensseite, im Prinzip das : Dashboard. 😂 Aber in der Adresszeile steht:

http://localhost/erdbeer/wp-admin/
Warum steht dort jetzt wp-admin, und nicht wp-admin/index.php
Erstens, wp-admin, ist einfach ein Ordner. Das heißt ich habe praktisch über die Adresse Zeile vom Browser einen WordPress Ordner angefordert. Das heisst, im Prinzip kann er das gar nicht abarbeiten.
So ich bin jetzt ein wenig abgedriftet, aber es hilft nix, hab ich wieder etwas dazugelernt und ja es geht immer noch um das Wort Admin, haha.
Warum steht in der Adressleiste einmal /wp-admin/ und dann wieder wp-admin/index.php ?
Kurz gesagt: Beide Varianten sind korrekt und offiziell von WordPress vorgesehen – der Unterschied liegt daran, wie der jeweilige Link intern aufgebaut ist.
Ich habe jetzt verschiedene Szenarien ausprobiert.
- Wenn ich im Browser eingebe:
domain.com/wp-admin, kommt die Redirect Login Maske - Nach dem Login- zeigt die Adresse Zeile wieder :
domain.com/wp-admin

Nach einem normalen Login: domain.com/wp-login.php steht ebenfalls in der Adresszeile : mediendesign-quer.com/wp-admin.
Wenn ich jetzt aber von dort auf > Start klicke, also Dashboard > Submenü> = Start, bleibt die Willkommens Seite total die gleiche, mit Dashboard, aber in der Adresszeile steht dann : mediendesign-quer.com/wp-admin/wp-index.php

Obwohl ich einmal auf den blauen Menüpunkt > Dashboard klicke, und beim nächsten Mal auf das Dashboard Untermenü > Start, wird das im Menü nicht extra markiert. Es sieht beide Male so aus, als wäre > Start fett weiß, aber an Link in der Adresszeile sieht man dann, dass es etwas anderes ist.
Egal von wo ich hier jetzt in diesem Dashboard Menü hin klicke, also egal ob ich jetzt auf den blauen Menübutton > Dashboard klicke oder auf > Dashboard > Start, es steht immer wider in der Adresszeile : mediendesign-quer/wp-admin/wp-index.php
Wenn ich aber jetzt in das Frontend wechsle und über die neue Omnibar zurück will auf > Dashboard, bin ich wieder dort wo ich am Anfang war: es zeigt wieder : mediendesign-quer.com/wp-admin an. Und ich bin natürlich wieder auf der Startseite oder im Dashboard oder Willkommensseite wie du es nennen willst.
So, und warum, wechselt das so , wenn doch eh immer wieder nur die Startseite, also die index.php angezeigt wird. ?
Das Muster, das man beobachten kann:
wp-admin/direkt aufgerufen → Adresszeile zeigtwp-admin/- Nach dem Login → Adresszeile zeigt
wp-admin/ - Klick auf „Start“ im Menü → Adresszeile zeigt
wp-admin/index.php - Klick auf den blauen „Dashboard“-Button → Adresszeile zeigt
wp-admin/index.php - Über die Omnibar zurück zum Dashboard → Adresszeile zeigt wieder nur
wp-admin/
Warum das so ist:
- Ruft man
wp-admin/ohne Dateinamen auf, liefert der Server automatisch den Inhalt vonindex.phpaus – ohne den Browser darüber zu informieren. Die Adresszeile zeigt deshalb nur, was tatsächlich angefragt wurde, nämlichwp-admin. - Nach dem Login schickt WordPress zur ursprünglich angefragten bzw. standardmäßig hinterlegten Adresse zurück – auch die lautet
wp-admin/. - Interne Links wie „Start“ tragen den Dateinamen
index.phpexplizit im Linkziel – deshalb erscheint er dort in der Zeile.
Die technische Quelle dahinter:
WordPress erzeugt Backend-Links intern über die Funktion admin_url(). Laut offizieller Entwickler-Dokumentation liefert admin_url() ohne zusätzlichen Pfad schlicht wp-admin/. Erst admin_url('index.php') mit explizitem Pfad ergibt die Version mit Dateinamen. Beide Aufrufvarianten sind offiziell vorgesehen – welche an welcher Stelle verwendet wird, legt einfach der jeweilige Code fest.
Quelle: https://developer.wordpress.org/reference/functions/admin_url/
Fazit von der Geschichte 😂
Ich weiß jetzt, warum die Willkommensseite, alias Dashboard, alias Startseite auch Admin genannt wird. 💡😂
Über WP Admin
WP Admin, auch bekannt als
/wp-adminoder klassisches WordPress-Dashboard, ist die ursprüngliche Administrationsoberfläche zum Verwalten einer WordPress-Website. Es wird manchmal auch WordPress Dashboard, Admin-Bereich oder einfach „das Backend“ genannt
https://wordpress.com/de/support/dashboard/
Zu Beobachtung mit dem Login: Ja, wp-admin ist grundsätzlich nur erreichbar, wenn du eingeloggt bist – rufst du es ohne Login auf, leitet dich WordPress zur Login-Seite um (das ist dann ein echter Redirect, mit sichtbarer URL-Änderung zu wp-login.php)
Und dann kommen noch Adminbar, Omnibar und DataViews dazu
Als wäre die Grundverwirrung nicht genug, hat WordPress in den letzten Versionen weitere Begriffe hinzugefügt, die ähnlich schwammig behandelt werden.
Was ist die Admin bar
Adminbar (offiziell auch „Werkzeugleiste“ genannt) ist die dunkle Leiste ganz oben, sichtbar sowohl im Backend als auch – für eingeloggte Nutzer mit entsprechender Berechtigung – im Frontend.
Was ist eine Obmibar

Das Begriffs-Definition der WordPress Bars und Werkzeugleisten
| Englischer Ausdruck | Beschreibung / Was passiert hier? | Deutsches Wort / Begriff |
|---|---|---|
| Omnibar (auch: Admin Bar) | Der schwarze System-Streifen ganz oben am Bildschirmrand, wenn du eingeloggt bist. Jetzt übergreifend in alle Editoren. | Admin-Leiste / Admin Bar (Früher: Werkzeugleiste) |
| Top Toolbar | Die feste Hauptleiste ganz oben im Editor. Hier hast du immer den Inserter und die Speicher-Buttons. | Obere Werkzeugleiste |
| Block Inserter | Das blaue Plus-Zeichen (+) ganz links in der Top Toolbar, mit dem du neue Elemente einfügst. | Block-Inserter |
| Block Toolbar (Contextual Toolbar) | Die kleine Formatierungsleiste (Fett, Kursiv, Link), die standardmäßig direkt über deinem Textblock schwebt. | Block-Werkzeugleiste (Kontextuelle Werkzeugleiste) |
| Option: „Top Toolbar“ | Die Einstellung im Menü, mit der du die schwebende Block Toolbar fest oben in die Top Toolbar einklinkst. | „Obere Werkzeugleiste“ (Die Aktivierungs-Option) |
Die Omnibar ist die schwarze Leiste ganz oben, die du siehst, wenn du in WordPress eingeloggt bist. Diese hat es schon immer gegeben und wurde früher Adminbar genannt.
Weil sie jetzt aber auch im Website Editor vorhanden ist, wurde sie umbenannt in Omnibar.
Omnibar ist neu seit WordPress 7.0: eine Command Palette, per Cmd+K bzw. Ctrl+K aufrufbar, die in die Adminbar eingebettet ist und schnellen Zugriff auf Screens, Inhalte und Befehle bietet.
Was sind DataViews
DataViews ist ursprünglich ein reiner Entwickler-Begriff – der Name der Komponente, die die klassischen Listenansichten (Beiträge, Seiten, Medien) ablöst. Im Interface selbst taucht der Begriff nirgends auf; Nutzer sehen einfach eine neue, moderner wirkende Listenansicht. Für Lesertexte ist „DataViews“ deshalb eigentlich der falsche Begriff – treffender ist schlicht „neue Listenansicht“, außer man schreibt gezielt für ein Entwickler-Publikum.
Wo findet man Data Views ab WordPress 7.1
Wo genau greifen die Data Views in WordPress 7.1 bereits?
In WordPress 7.1 verwalten diese Ansichten bereits die wichtigsten Kernbereiche im Website-Editor (unter Design > Editor) sowie Teile des Dashboards:
Data Views in Seiten / Pages
Interessant ist jetzt, dass, wenn du ein WordPress Block Theme installiert hast, dann hast du “ Seiten “ zweimal ! Einmal im :
- Dashboard oder Backend Menü
- Website Editor oder Editor Menü
Hast du dagegen ein Classic WordPress Theme, fehlt im Backend Menü der Navigations Punkt > Design > Editor komplett.

Das heißt die neuen Data Views kannst du überhaupt nur sehen, wenn due ein Block Theme aktiviert hast. 💡
Seiten (Pages): Wenn du im Website-Editor auf „Seiten“ klickst, siehst du das System sofort im Einsatz. Du kannst oben rechts zwischen
- Tabellen Ansicht
- Listen Ansicht
- Raster/ Grid Ansicht
wählen.

Wie du im Bild oben sehen kannst, sind zwei Kacheln mit Bild. Hie habe ich eben im WordPress TT5 zwei Featured Images hinzugefügt. Bei der ersten Kachel/Seite eben nicht.

Persönliche Meinung:
Ganz ehrlich ? Ok, vielleicht geht es ja technisch nicht anders. Trotzdem gefällt mir das nicht. Warum ? Überall sind leere Kasteln oder leere Grids weil ich bei meinen Custom Block Theme Featured Images nur in den Blogbeiträgen habe.
Mir gefällt es nicht, für jede einzelne Seite ein Featured Image als FullWidth Image drüber zu klatschen. Ja, warum nicht, aber WordPress kann nicht davon ausgehen..
Na gut, wenn ihr keine Featured Images wollt für alles und überall.. na Pech gehabt, dann seht ihr halt keine Bilder in den Data Views. 🙅♀️
Ich habe das mit WordPress Playground und mit dem TT 5 Block Theme getestet. Leider ist es wirklich so. Egal, welche Vorlage ich verwende, die vom Block Theme bereitgestellt wird, die Kacheln in den Data Views , egal ob Grid, oder Liste ausgewählt, bleiben grau und ohne Inhalt, wenn man nicht ein Featured Image, einfügt.
Im TT5 auf Seiten ein Featured Image einzufügen sieht vom Design her dann sehr komisch aus, es passt auch nicht zu den Starter Site Vorlagen.
Data Views in Vorlagen / Patterns
Bei den Vorlagen / Patterns gibt es nur:
- Tabellen Ansicht
- Raster Ansicht
Die Data Views in den Block Vorlagen sind wohl schon die Bekanntesten.

Data Views in Templates
Bei den Block Templates gibt es wieder:
- Grid Ansicht
- Tabellen Ansicht
- Listenansicht
Ganz links schwarze Spalte ist das Editor Menü, mittlere Spalte ist die Data View Ansicht und rechte Spalte ist dann die Seiten Vorschau.
Im Editor Menü unter Templates findest du ebenfalls die neuen Data Views:

Data Views in Medien& Administration
- Medien & Administration (Erweiterungen in 7.1): Mit Version 7.1 wurden die Data Views und DataForms weiter standardisiert. Sie migrieren schrittweise auf das neue einheitliche Design-System (Primitives). Zudem können Plugin-Entwickler nun über eigene REST-Endpunkte ihre eigenen Datenstrukturen nativ in diese Listen- und Grid-Layouts einbetten.
Data Views im Dashboard (Beta )
Wenn du das Gutenberg Plugin installiert hast und unter Experimente gehst, kannst du schon die Daten Ansichten aktivieren und das neue WordPress Dashboard sehen .
Backend Menü und Editor Menü
Auch innerhalb des administrativen Bereichs gibt es zwei optisch sehr ähnliche, aber technisch unterschiedliche Menüs: die schwarze Liste im klassischen Backend (Dashboard, Beiträge, Design, Plugins etc.) und die helle Liste im Website-Editor (Vorlagen, Muster, Stile, Navigation etc.). „Admin“ trifft auf beide zu, weil beide unter /wp-admin/ liegen – als Unterscheidung taugt das Wort also nicht. Sauberer ist es, von Backend-Menü und Editor-Menü zu sprechen.
Fazit
Es gibt für all diese Begriffe keine einzige verlässliche, überall konsistent verwendete Definition – nicht im Netz, nicht in Blogs, nicht immer in der offiziellen Doku. Wer WordPress seit Jahren nutzt, merkt das irgendwann selbst, wenn man versucht, präzise statt beiläufig darüber zu schreiben. Die Lösung ist nicht, auf „die eine richtige“ Terminologie zu warten, sondern sich selbst eine feste, in sich konsistente Sprachregelung zu geben – und die dann durchzuhalten. Genau das versuche ich ab jetzt auf diesem Blog.
Ist gar nicht so einfach 😅🙅♀️



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